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Feuerwehrstatistik 2006 für Unterfranken

Freitag, 29.06.07 13:36 Uhr
Alter: 11 Jahre
Von: Steffen Gebert

Mehr Einsätze in Unterfranken - Regierungspräsident dankt allen Feuerwehrangehörigen für ihr Engagement

24.404 Einsätze waren im Jahr 2006 von den 1.010 Freiwilligen Feuerwehren, den 38 Betriebs- und Werksfeuerwehren sowie der Berufsfeuerwehr Würzburg in Unterfranken zu leisten. Damit muss gegenüber dem Jahr 2005 eine Steigerung der Gesamteinsatzzahlen um 2.051 (+ 9 %) und eine geringe Steigerung der Brandeinsätze um 96 (+ 3,5 %) verzeichnet werden.

Insgesamt 40.307 Einsatzkräfte waren 2006 in allen Feuerwehrbereichen in Unterfranken aktiv. Auf die 1.010 Freiwilligen Feuerwehren Unterfrankens entfallen dabei insgesamt 38.765 Feuerwehrdienstleistende. Davon sind 2.992 Feuerwehrfrauen oder 7,72 %, was einer leichten Steigerung von 0,5 % gegenüber 2005 entspricht. Leicht fallend ist die Anzahl der Feuerwehranwärter/Innen. Mit 8.026 ist hier eine Verringerung um 3 % gegenüber 2005 festzustellen. Positiv ist die erneute Erhöhung der Feuerwehr-Jugendgruppen von 730 auf 737. Die Zahl der Atemschutzgeräteträger verringerte sich von 8.188 auf 8.068.

Im Jahr 2006 waren die Masse der Einsätze wiederum technische Hilfeleistungen. Mit 12.026 Einsätzen aller Feuerwehren stiegen diese gegenüber dem Vorjahr um ca. 15 %. Kummer bereitet den unterfränkischen Feuerwehren die gegenüber dem Vorjahr um 34,6 % auf 2.326 gestiegene Anzahl der Fehlalarmierungen.

Ingesamt 794 Personen wurden bei Verkehrsunfällen und anderen technischen Einsatzlagen gerettet (Vorjahr 2005: 600 Personen). 130 Menschen (5 bei Brandeinsätzen und 125 bei technischen Hilfeleistungen) konnten die Feuerwehren nicht mehr helfen (Vorjahr 2005: 11 bei Brandeinsätzen und 99 bei technischen Hilfeleistungen). Die Zahl der verletzten Feuerwehrdienstleistenden betrug im vergangenen Jahr 39 (2005: 35).

Bei den 1.242 Einsätzen der First Responder, einer Rettungseinheit der Feuerwehren, konnten im vergangenen Jahr 1.292 Personen (Vorjahr 2.345) gerettet werden; für 49 Personen war keine Rettung mehr möglich. Durch First Responder-Einheiten wird die Zeit ohne gezielte Hilfe zwischen Alarmierung und Eintreffen des Rettungsdienstes wesentlich verkürzt.

„Alle diese Zahlen verdeutlichen, dass unsere Feuerwehrangehörigen mit großem Mut und oft unter Einsatz ihres Lebens ihren selbstlosen Dienst an unserer Gemeinschaft leisten. Dafür gebührt ihnen unser Dank. Leider waren im vergangenen Jahr wieder höhere Verletztenzahlen unter den Feuerwehrkameraden und Feuerwehrkameradinnen zu verzeichnen. Erfreulich ist aber, dass nach den Jahren 2003 bis 2005 auch 2006 kein Todesfall unter den Einsatzkräften in Unterfranken zu vermelden ist“, kommentierte Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer die aktuelle Feuerwehrstatistik.

Quelle: undefinedPressemitteilung der Regierung von Unterfranken